Jugendhilfsstelle

Jugendhilfsstelle Nortmoor

inkl. betreuten Einzelwohnen

Die Jugendhilfsstelle Nortmoor versteht sich als ein „pädagogisch-fachliches“ Zuhause auf Zeit.Innerhalb eines verlässlichen Milieus für korrigierende Erfahrungen bieten wir ein bindungs- und ressourcenorientiertes Miteinander an, das durch gelebte Nähe und erkennbare Strukturen dem primären Bedürfnis nach Sicherheit und Schutz gerecht wird. Dem stabilen Bindungsaufbau kommt dabei eine zentrale Rolle zu.

Die Jugendhilfsstelle Nortmoor arbeitet mit dem Bezugserziehersystem, da die meisten Jugendlichen in ihrer bisherigen Biographie kaum verlässliche Bindungserfahrungen erleben konnten.

Mit unserem Leistungsangebot ( siehe Anlage ) versuchen wir die Jugendlichen dabei zu unterstützen, ein akzeptierendes Selbstbild zu entwickeln.

Wir zeigen Methoden und Wege auf, wie die Jugendlichen ihre Entwicklungsdefizite aufarbeiten und wie sie zukünftig mit Konflikten und Krisen adäquat umgehen können.

Die pädagogischen MitarbeiterInnen der Jugendhilfsstelle setzen innerhalb dieses Prozesses auf die (oftmals unbewussten ) Stärken der Jugendlichen, fördern gleichzeitig vorhandene Ressourcen und erreichen so ein gesteigertes Selbstwertgefühl beim Jugendlichen.

Durch Reflexion und entsprechende Deutung / Interpretation erarbeiten wir zusammen mit dem Jugendlichen ein Klima der Wertschätzung, das zwar Defizite erkennen lässt, aber vor allem Stärken und Individualität hervorhebt.

Durch die o.g. Fokussierung auf die eigenen Stärken, die neuen Bindungs- und Interaktionserfahrungen, der Entwicklung eines bejahenden Selbstbildes und der erweiterten Fähigkeit, zwischenmenschliche Beziehungen zu gestalten hat unser Leistungsangebot zum Ziel, den Jugendlichen in seiner sozialen und emotionalen Weiterentwicklung zu unterstützen und ihn auf ein selbstständiges und eigenverantwortliches Leben vorzubereiten.

Personenkreis/Zielgruppe

Das Betreuungsangebot der Jugendhilfsstelle richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene beiderlei Geschlechts im Alter von 15 – 18 Jahren.

Es handelt sich dabei um Jugendliche, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr in ihrem Herkunftssystem verbleiben können.

Gründe sind hier explizit Entwicklungs- und Verhaltensstörungen, Beziehungs- und Familienkonflikte, Schul- und Ausbildungsprobleme. Ebenso werden traumatisierte junge Menschen aufgenommen, die Erfahrungen mit Gewalt und Missbrauch gemacht haben.

Das Angebot richtet sich darüber hinaus auch im zu prüfenden Einzelfall an Jugendliche, die eine seelische Behinderung haben oder von dieser bedroht sind.

Nicht aufgenommen werden Jugendliche mit starken geistigen und/oder körperlichen Behinderungen, sowie latent alkohol- und/oder drogenabhängige und suizidgefährdete junge Menschen.

Elementarer Ansatz in unserer pädagogischen Arbeit ist es, den jungen Menschen in

seinem derzeitigen Entwicklungsstand und in seiner individuellen Lebenssituation anzunehmen. Das allem übergeordnete Ziel unserer Arbeit ist die Gewährleistung des Rechts eines Jugendlichen auf Förderung und Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.

Die Jugendhilfsstelle bietet dem Jugendlichen einen adäquaten und verlässlichen Rahmen, um im Kontext einer „Fremdunterbringung“ eine positive Förderung seiner weiteren Entwicklung und seiner Persönlichkeitsmerkmale zu erleben.

Wichtig für uns sind vor allem:

  • die altersgemäße Entwicklung des Jugendlichen.
  • der Ausbau und die Stärkung der individuellen Fähigkeiten und Ressourcen des einzelnen Jugendlichen.
  • dass die Jugendlichen lernen, sich mit ihrer Biographie, ihren Rechten und Pflichten genauso wie mit geltenden gesellschaftlichen Werten und Normen auseinandersetzen.
  • die schulisch / berufliche Betreuung des Jugendlichen.
  • die Erziehung zur Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit.
  • die Fähigkeit, die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und letztendlich mit Unterstützung der pädagogischen MitarbeiterInnen eine eigene und vor allem gangbare Lebensperspektive zu entwickeln.
  • die Arbeit mit der Herkunftsfamilie

Wohnprojekte zur Verselbständigung in Leer

Beide Wohnprojekte befinden sich in der Kreisstadt Leer ( ca. 34.000 Einwohner ).

Hier befinden sich u.a. ein Bahnhof, alle weiterführenden Schulen, diverse Haus- und Facharztpraxen, 2 Krankenhäuser, verschiedene therapeutische Fachdienste, allgemeine und soziale Beratungsstellen sowie unterschiedlichste Freizeiteinrichtungen.

Personenkreis / Zielgruppe

Das Betreuungsangebot der beiden Wohnprojekte richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene beiderlei Geschlechts im Alter ab 17 Jahren.

Diese jungen Menschen können aus unterschiedlichen Gründen nicht in ihrem Herkunftssystem verbleiben. Sie sind aufgrund ihres Entwicklungsstandes und ihrer persönlichen Biographie nicht in der Lage bzw. nicht bereit, den speziellen Anforderungen des wesentlich engeren und reglementierten Gruppenlebens ( siehe Leistungsangebot Jugendhilfsstelle ) zu entsprechen.

Oftmals haben diese Jugendlichen schon eine längere „Betreuungshistorie“ durch die zuständigen Jugendämter hinter sich.

Sie stammen überwiegend aus Betreuungsfamilien des Allgemeinen Sozialen Dienstes und aus Pflegefamilien. Darüber hinaus handelt es sich oft um ehemalige BewohnerInnen der Jugendhilfsstelle Nortmoor, die im Rahmen ihrer weitergehenden Verselbständigung in eines der Wohnprojekte ziehen.

Die jungen Menschen in beiden Wohnprojekten verfolgen einerseits das Ziel der individuellen Verselbständigung, sind aber andererseits noch nicht in der Lage, den vielfältigen Anforderungen eines selbstständigen und eigenverantwortlichen Lebens ohne pädagogische Betreuung gerecht zu werden.

Das Betreuungsangebot der beiden Wohnprojekte richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene beiderlei Geschlechts im Alter ab 17 Jahren.

Diese jungen Menschen können aus unterschiedlichen Gründen nicht in ihrem Herkunftssystem verbleiben. Sie sind aufgrund ihres Entwicklungsstandes und ihrer persönlichen Biographie nicht in der Lage bzw. nicht bereit, den speziellen Anforderungen des wesentlich engeren und reglementierten Gruppenlebens ( siehe Leistungsangebot Jugendhilfsstelle ) zu entsprechen.

Oftmals haben diese Jugendlichen schon eine längere „Betreuungshistorie“ durch die zuständigen Jugendämter hinter sich.

Sie stammen überwiegend aus Betreuungsfamilien des Allgemeinen Sozialen Dienstes und aus Pflegefamilien. Darüber hinaus handelt es sich oft um ehemalige BewohnerInnen der Jugendhilfsstelle Nortmoor, die im Rahmen ihrer weitergehenden Verselbständigung in eines der Wohnprojekte ziehen.

Die jungen Menschen in beiden Wohnprojekten verfolgen einerseits das Ziel der individuellen Verselbständigung, sind aber andererseits noch nicht in der Lage, den vielfältigen Anforderungen eines selbstständigen und eigenverantwortlichen Lebens ohne pädagogische Betreuung gerecht zu werden.

Nachts und an den Wochenenden ist keine Betreuungsperson vor Ort.

Eine Erreichbarkeit ist über die Rufbereitschaft in der Jugendhilfsstelle in Nortmoor gewährleistet.

Nachts und an den Wochenenden ist keine Betreuungsperson vor Ort.

Eine Erreichbarkeit ist über die Rufbereitschaft in der Jugendhilfsstelle in Nortmoor gewährleistet.

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Kooperationspartner

Logo vom Landkreis Leer

Ansprechpartner

Jörg Flessner
Leitung
Jugendhilfsstelle Nortmoor
+ Wohnprojekte

Kontakt

Dorfstraße 42
26845 Nortmoor
Tel.: 04950 937577